Noch sechs Wochen Zeit haben Interessenten, die sich um die drei Recherche-Stipendien bewerben möchten, die netzwerk Recherche zusammen mit der Otto-Brenner-Stiftung vergibt. (Einsendeschluss ist der 31.7.2006)
Die Stipendiaten im vergangenen Jahr waren ungewöhnlich erfolgreich. Astrid Geisler veröffentlichte ihre Analysen zum „Pionierland der Neonazis – Ein Besuch im ländlichen Osten“ auf vier taz-Seiten (8./9.4.2006) und gewann mit dieser excellenten Geschichte einen weiteren Preis. Julia Friedrichs durchlief das gesamte Rekrutierungsverfahren bei McKinsey – vom Erstgespräch bis zum unterschriftsreifen Vertrag. Ihre Recherchen hat sie u.a. in der Zeit und SZ-online veröffentlicht. Goline Atai hat ihre Recherchezeit verlängert; auch ihre Recherchen sind vielversprechend.
Die Recherchen werden mit jeweils mit 2.500 Euro unterstützt. Eine Chance, die möglichst viele junge Journalisten und Journalistinnen
nutzen sollten. Erste Themen-Ideen können auch telefonisch vorgeklärt werden; alle Stipendiaten werden von erfahrenen Profis betreut.
Hier einige Themenanregungen, die möglicherweise als Impuls für die Anträge wirken können:
Dies sind nur einige Themen-Anregungen. Gerne können sich Stipendiaten auch von ihren Redaktionen beraten lassen. Fazit: Die Stipendien sind eine Chance – man muss sie aber auch nutzen. (th.l.)
Rückfragen unter info(at)netzwerkrecherche.de
Bewerbungsbogen und weitere Informationen unter: www.otto-brenner-preis.de
Extra-Meldung
Noch sechs Wochen Zeit für die Bewerbungen zum Otto-Brenner-Preis „Kritischer Journalismus – Gründliche Recherche statt bestellter Wahrheiten“
Der erste Preis für den o.a. Wettbewerb ist mit 5000 Euro dotiert; der zweite mit 3000 Euro und der dritte Preis mit 2000 Euro. Dazu gibt es noch einen newcomer Sonderpreis in Höhe von 2.500 Euro.
Mitmachen können alle Autoren und Redaktionen, die einen preiswürdigen Beitrag aus allen Genres einreichen möchten, der für vorbildlichen kritischen Journalismus steht.
Alle Einzelheiten unter: www.otto-brenner-preis.de