Otto Brenner Preis

Recherche-Stipendium - Marianne Wendt und Maren-Kea Freese

Infos zur geplanten Arbeit

"Immer im Verborgenen – Als Analphabet in einer Welt der Schriftkultur"

Vier Millionen Analphabeten leben in Deutschland. Die Gefahr vor Isolation, Arbeitslosigkeit und Armut, sowie der schwierige Weg, aus dieser Situation auszubrechen, sind der Öffentlichkeit nicht bekannt. Die Autorinnen stellen – unter anderem – die Frage, warum so wenig gegen Analphabetismus getan wird. Sie versuchen, dieses tabuisierte Thema ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Sendetermin des Beitrages: RBB Kulturradio am 08.12.2010

Sendemanuskript des Hörfunk-Feature [PDF – 0,3MB]

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Hörprobe "Immer im Verborgenen – Als Analphabet in einer Welt der Schriftkultur" (Dauer: 04:07)

Kurzbiographie Marianne Wendt

geboren 1974 in Berlin-Charlottenburg

Werdegang:

  • Seit 2005 Autorin und Regisseurin
  • 2001-2005 freie Theaterregisseurin
  • 1999-2001 Dramaturgin am Deutschen Theater Berlin
  • 1997-1999 Regie- und Dramaturgieassistentin, Deutsches Theater Berlin
  • Bis 1999 Studium der Architektur und der Theaterregie

Auszeichnungen, u. a.:

  • 2009 Nominierung für den Deutschen Kinderhörspielpreis der ARD
  • 2008 Hörspielförderung der Filmstiftung NRW für „Anständige Bürgerin“
  • 2006 Stipendium Drehbuchwerkstatt München

Kurzbiographie Maren-Kea Freese

geboren 1960 in Hannover

Werdegang:

  • Seit 2000 Regie- und Drehbuchautorin (u.a. Was ich von ihr weiß, 2006)
  • 1999 Abschluss Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb)
  • 1989 FU Berlin (Filmwissenschaften, Publizistik, Germanistik), Magister-Abschluss
  • Seit 1982 Regieassistenz, Kurzfilme und Dokumentationen
  • 1979 Abitur am Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium in Köln

Auszeichnungen, u. a.:

  • 1999 Regieförderpreis, Filmfest München
  • 1988 Preis der Feminale, Köln

Aus der Begründung der Jury

„Marianne Wendt und Maren-Kea Freese beobachten in ihrem Projekt verschiedene Analphabeten. Ihre Protagonisten versuchen, lesen zu lernen, um ihre Lebenssituation zu verbessern. Ein Langzeitprojekt, das nicht im täglichen Focus steht. Stiftung und Jury fördern diese innovative Recherche mit 5.000 Euro.“