Otto Brenner Preis

Recherche-Stipendium – Gordon Repinski

Informationen zur Recherche

 

EWIGER FORSCHERTRAUM KERNFUSION

"Wer das Prinzip der Sonne kopiert, erhält unendlich viel Energie. Doch die Erfolge sind bescheiden. Trotzdem gibt die EU weiter Milliarden für den Versuchsreaktor Iter aus."

Das Resultat der Recherche ist in der taz. die Tageszeitung als Titelgeschichte am 7. Mai 2011 erschienen:

„Und es ward nicht“, die Tageszeitung, 07./08. Mai 2011 [PDF - 1,2MB]

Informationen über die Arbeit:

Mehr Energie als durch Atomkraftwerke - alles ohne Strahlung, ohne Abgase und ohne Müll: Die Vision von einer sicheren Stromversorgung für die Ewigkeit Bei der Kernfusion wird so viel Energie frei wie in der Sonne. Kleines Problem: Die Supertechnik hat in 60 Jahren Forschung erst zwei Sekunden lang funktioniert. Trotzdem investiert auch Deutschland weiter Milliarden in die Fortentwicklung. Warum ist das so?

Weitere Informationen:
Pressemitteilung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
Milliardengrab ITER: Bundesregierung muss aussteigen, 29.09.2011

Kurzbiographie

Gordon Repinski
geboren 1977 in Hannover

Werdegang:

  • Seit 2010 Parlamentskorrespondent der "taz" in Berlin, zuständig für SPD, Verteidigungs- und Entwicklungspolitik
  • 2008/09 Ausbildung zum Redakteur an der Deutschen Journalistenschule München
  • 2004-2007 Arbeit als Berater für Entwicklungsprojekte in Afrika und Asien, Traineeprogramm am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik in Bonn
  • 1998-2003 Studium der Volkswirtschaftslehre in Hamburg, Berlin, Paris und Kopenhagen

Veröffentlichungen:

  • Poverty and poverty reduction strategies in the East African Community (EAC), 2005, Co-Autor H.-M. Stahl, 153 Seiten
  • Corporate social and environmental responsibilityin India - Assessing the UN Global Compact's Role, 2007, mit T. Chahoud / J. Emmerling / D. Kolb / I. Kubina / C. Schläger